Dienstag, 15. Juli 2008
Leider viel zu spät...
Ich bin jetzt wieder in Deutschland, seit einigen Tagen, bin sehr gut angekommen, und habe den Jetlag auch fast ausgeschlafen.
In den letzten Wochen hatte ich keine Zeit mehr, um irgendetwas in den Blog zu schreiben, weil ich in Costa Rica war, mein Vater in Panama mich besucht hat, mein Gastbruder zurück nach Hause gekommen ist.
Ich erzähle jetzt auch nicht mehr besonders, nur das der Abschied am Flughafen sehr traurig war, selbst mein Gastvater geweint hat (die anderen sowieso), und ich nicht fliegen wollte.
Gut, jetzt bin ich aber wieder in Deutschland, und die beste Zeit meines Lebens ist damit zu Ende gegangen!
Nochmals vielen Dank an alle, die diesen Blog gelesen haben, verfolgt haben, ich hoffe, es hat auch ein wenig Spass gemacht!
Das ist der wahrscheinlich letzte Eintrag, es folgen jetzt noch ein paar Blogs, die mein Vater geschrieben hat, als er mich besucht hat.
Danke,
Gerald aus Panama, leider wieder in Deutschland!
DIETER - GASTBLOG II
Dieter-wieder-in-Panama, Tag 1
Einleitung: Wie schön es sich traf, ich musste wieder nach Panama fliegen. Wieder habe ich Gerald getroffen, und wieder darf ich jetzt einen Gastblog schreiben.
Vorgeschichten: Entfallen diesmal, da schon im Feb./März aufgeschrieben. Nur dass dieser Panama-Besuch vom 08. (Samstag) bis zum 15. (Samstag) Juni stattfand.
Anflug: An diesem Samstag bin ich wieder in Panama gelandet, gleiche Fluglinie (Iberia, nicht schlecht), durch unsere Europäische Sommerzeit eine Stunde früher, schon um 20:00, und mit einem neuen Kollegen aus Kolumbien. Diesmal haben wir für ein Sammeltaxi 25$ bezahlt, billiger geht es nur für Geralds. Und ich hatte auch ein anderes Hotel asugesucht, weil mir das letzte Hotel (El Panama) zu laut war, obwohl die Zimmer dort sehr schön sind. Dieses andere Hotel Veneto muss man auch nicht aussuchen, - ist etwas angegammelt und hat ein riesiges Casino.
Der 1. Tag begann mit Ausschlafen und um 09:00 am Sonntag auf Gerald warten. Dem hatte ich meine Ankunft per Email angekündigt, auch den Termin/Uhrzeit meiner Einladung zum Frühstück genannt, aber ....
Irgendwann und mittels einer Telephonkarte (mein neues Handy mit Quadband funktionierte auch nicht, Vodafone arbeitet noch daran) hatten wir uns endlich verabredet, und um ca. 11:00 kam er dann mit seinen Gasteltern (zur Erinnerung: heißen Miguel und Elsebir) und Gasthund (Poker) angefahren. Wie unser Gerald jetzt aussieht nach weiteren 5 Monaten? Immer noch nicht größer als ich ist er, aber dezent muskelbepackt, leicht braun und gereifter, und der Traum aller Panamesischen Mädchen. Im Ernst, ständiges Begucken und dann Getuschel unter den Mädchen, wo er geht und steht.
Die Drei hatten tatsächlich ein ordentliches Besuchsprogramm, - all places in Panama you must see. Zuerst ging es zur Stadtgründung von Panama, gebaut ab ca. 1509. Stehen nur noch Ruinen, einzig die Wehrkirche ist etwas besser erhalten. Trotzdem eine schöne und gepflegte Anlage, dazu gehört ein kleines Museum, welches die Geschichte Panamas zeigt. Weiterhin haben wir in den vielen kleinen Läden etwas an Mitbringseln eingekauft, alles Indio-Handarbeiten, meistens von den Kunas. Was? - bleibt erst einmal Geralds Geheimnis. Nebenbemerkung zum Klima in Panama: Spätestens jetzt ist mir auch richtig der Schweiß gelaufen, als ich kaltes Wasser von Miguel bekommen habe. Die enorm hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit den ca. 30° bewirken, dass man doch recht schnell ausläuft, einer der Nachteile von Panama. Dafür ist es aber schön warm, auch das fast tägliche (zumindestens zwischen Mai bis November) Unwetter stört kaum, eine Stunde kracht es, Wasserfluten stürzen herab, und dann ist wieder schöne Waschküche.
Anschließend stand die Altstadt auf dem Programm. Ich war sehr gespannt, wie es dort wohl aussieht, weil ich vorher gelesen hatte, dass die Casco Viejo auf der Weltkulturerbe-Liste der Unesco steht. Wie sieht es da aus? Sehr eindrucksvoll der sehr prächtig restaurierte Präsidentenpalast, am Meer gelegen und gut bewacht. Immerhin durfte man dort näher heran als wir das noch vor 4 Wochen (unser Berlinbesuch zu Pfingsten) beim Kanzleramt oder Schloss Bellevue konnten. Auch das Panama-Canal Museum ist ein prächtiger Bau, war mal um 1910 das Baubüro. Andere schöne Gebäude sind das Stadthaus, die Oper, das Außenministerium, die Franz. Botschaft und anderes mehr, aber es gibt auch viele sehr verfallene Häuser, halb zerstört oder von Menschen bewohnt, die kein Geld für eine aufwändige Restauration haben. Wahrscheinlich müssen die bald weg, man hat allmählich die Altstadt als bevorzugte Wohnlage entdeckt, und die Kriminellen, Prostituierten und sonstigen Bewohner werden herausgedrängt.
Im Museum waren wir drin, für mich faszinierend war dabei, die Vergangenheit von 1900 umzusetzen in die Zukunft, wenn der Ausbau beginnt, ob jetzt von uns/mir oder jemand anderem. Nett ist auch der Bummel längs der Befestigung, viele Leute (auch Touristen) flanieren dort am Sonntagnachmittag, überall gibt es Indiokunst (-kitsch), alles richtig heiter.
Der nächste Besuch galt einer weiteren Verkaufshalle, diesmal in Ancon, mit vielen kleinen Geschäften (alle verwandt), wo man auch wieder Souvenirs kaufen kann. Sehr interessant, manche Sachen sind sehr gut gemacht von irgendwelchen Indiostämmen und ich hätte noch viel mehr Geld ausgeben können. Gerald wollte gerne eine Hängematte mit nach Hause nehmen (d.h. ich sollte sie mitnehmen, weil ich mehr Freigepäck hatte). Leider bekam er heftiges Nasenbluten (Folge eines Nasenstübers von Poker), so dass Miguel und ich das Ding gekauft haben, handgeknüpft aus Nicaragua (sind die besten, sagt Miguel).
Noch ein nettes Abendessen, klasse Steaks in bruzzelnder Gusspfanne bei Jimmy's, - Gerald Lieblingskette für Steaks, und so ging mein erster schöner Tag als Tourist in Panama um 20:00 zu Ende.
Dieter - Panama, Tage 2-5
Am 2. Tag begann der offizielle Teil meines Aufenthaltes, und damit der Beginn der Arbeit, für die ich ja schließlich nach Panama gereist bin und wofür ich bezahlt werde.
Um 07:30 haben wir uns mit ca. 20 Vertretern von vier verschiedenen Firmen (zwei Spanische Baufirmen, eine Mexikanische und eine Deutsche) getroffen, um in 4 Kleinbussen zur zukünftigen (ab 2009) Baustelle zu fahren. Dafür hatten wir ein Besuchsprogramm vorbereitet, d.h. alle Orte vorgemerkt, die wir uns besonders ansehen wollten. Und das haben wir auch ausgiebig gemacht, hat auch wieder viel Schweiß gekostet, aber es hat sich gelohnt. Einzelheiten dazu erspare ich dem Leser, hier geht es ja schließlich um Gerald.
Der war nämlich dabei, obwohl er ja erst ab August vorhat, irgendetwas in Richtung Bautechnik zu erlernen, und obwohl er keiner Firma angehört und somit auch erst einmal nicht registriert war bei der Canalbehörde. Aber alle Kollegen haben sich sehr gefreut, meinen Sohn kennenzulernen, und waren begeistert, mit ihm Spanisch zu reden (, was ich ja nicht kann ...). Und Gerald hat sich als mein persönlicher Übersetzer verstanden, war ganz witzig. Klar, die meisten meiner Kollegen sprechen Englisch, aber ein paar auch nicht.
Doch ein paar Highlights des Baustellenbesuches: Wir haben doch tatsächlich ein ca. 3m langes Krokodil gesehen. Wie im Blog von damals schon beschrieben, hatte ich im Feb. in einer bestehenden Wasserrinne (ein riesiger Aushub von 1940) Krokodilspuren gesehen. Daher sind Gerald und ich ganz vorsichtig ans Ufer gegangen, und siehe da, ein Krokodil glitt in 20m Entfernung ins Wasser, tauchte kurz unter, um dann ganz ruhig in einem Bogen herum zu schwimmen und abzuwarten, dass unser Haufen Menschen wieder verschwindet. Sehr gute Photos konnten wir machen, besonders der Gerald hat mit seinem 12-fachen Zoom das Krokodil deutlich erkennbar verewigt.
Eindrucksvoll war auch die Baustelle nebenan, dort ist eine Panamesische Baufirma seit April zu Gange und frisst sich schon recht tief in den Boden für den Zugangskanal zur neuen Riesenschleuse.
Dann haben wir noch unter Mangobäumen und Kokospalmen einen Coati gesehen, auch Nasenbär genannt. Niedliches Tier, aber mit dusseligem Paarungsverhalten.
Zuletzt hat ein Kollege noch auf den Platz aufmerksam gemacht, von dem aus die US-Soldaten 1989 auf Panama City losmarschiert sind, um General Noriega zu verhaften.
Danach sind wir wieder zurück über die Puente de las Americas (gehört zur Panamerikana von Alaska nach Feuerland) auf die andere Seite des Canals, um an den Miraflores Locks (die alten Schleusen von 1914) zu Mittag zu essen. Dort sitzt man etwa 50m weit weg, wenn Riesenschiffe durch die beiden Schleusenkammern hoch oder runter geführt werden (, die dritte ist noch einmal 3km entfernt, dann geht es nach ca. 50km wieder mittels drei Schleusenkammern zum Atlantik herunter). Ist sehr eindrucksvoll, besonders wenn man die Ingenieurleistung bedenkt, und besonders die Tatsache berücksichtigt, dass die Canal-Schleusen seit fast 100 Jahren immer noch gut funktionieren, und auch nicht auf absehbarer Zeit abgestellt werden. Sicher sind die Stahltore mehrfach erneuert worden, die Lokomotiven sind moderner, die Be-und Entfüllung ist automatisch, nicht mehr mittels Handkurbel (Ventile auf und zu) usw., aber das Bauwerk ist das alte. Die neuen größeren Schleusen werden übrigens nicht die alten ersetzen, sondern als Ergänzung gebaut.
Außerdem haben wir den ersten dicken Regen in Panama erlebt, war schon heftig. Um 16:00 nach vorsichtiger Fahrt waren wir in unserem Büro in Panama, und das erste von vielen Gesprächen begann und endete erst 20:00. Die Nacht hat Gerald bei mir im Hotel verbracht, und ein gutes Frühstück bekam er dort auch am nächsten Morgen.
Am Dienstag weiter ab 8:00 bis 20:00 mit einer zweistündigen Mittagspause und Gerald wieder dabei. So hat er mitbekommen, wie wir uns den Bau der Schleusen vorstellen. Aber ab Mittwoch ist er dann doch besser in seine Schule gegangen, erst am Freitag haben wir uns wieder gesehen, davon weiter im nächsten Gastblog.
Dieter - Panama, Tage 6-7
Die nächsten Tage überspringe ich schnell, ernste Berichte von meiner Arbeit passen nicht in Geralds Blog.
Ein paar Kleinigkeiten sollen erwähnt werden: Dass eine Art Papagei mitten zwischen den Hochhäusern lebt, die schreien lauter als der Straßenlärm und leben immer zu mindestens zu zweit (Unzertrennliche?). Dass man in Panama genauso gut die Fußballeuropameisterschaft sehen kann wie zu Hause, besonders die Abendspiele passen genau in eine Mittagspause nach Spanischen Regeln (eine Siesta von 14:00-16:00 Uhr ist unabdingbar), und in allen Restaurants gibt es Großbildschirme. Dass es im Juni jeden Tag regnet, d.h. für ca. eine Stunde geht die Welt unter. Dass es Panamesische Indios im Kimono gibt (wie auch viele Sushi Bars, dazu Chinesische, Griechische, Schweizer, Peruanische, Spanische usw. Restaurants, und besonders für Geralds sehr gute Steakhäuser wie z.B. Jimmy's). Dass es in meinem Hotel ein Casino gibt, 24Std offen, mit einem sehr aufwändigen Ägyptischen Abend. War witzig, Croupiers in Gold-Blauer Verkleidung und Sklaven, die vielen Pseudo-Kleopatras fächelten. Aber auch tragisch, wenn man bedenkt, dass sehr viel Geld in Panama verzockt wird, und besonders Panamesinnen gerne spielen.
Solche Erlebnisse gab es noch viel mehr, ist natürlich vieles anders auf der anderen Seite der Welt. Ich könnte z.B. noch länger von dem tollen Essen reden, es hat mir schon viel Spaß gemacht, immer etwas Neues auszuprobieren. Ich habe meistens etwas mit Fisch gegessen, und immer Platacones (Gebratene Kochbananen). Die passen zu Fisch und Fleisch, zu süß und salzig, und vertragen sich bestens mit den meisten Salsas (Soßen). Genug jetzt, ich bekomme Hunger.
Besonders erwähnen möchte ich den Freitag Abend. Geralds "Eltern" hatten sich etwas Besonderes ausgedacht und holten mich deshalb mit Gerald um ca. 20:00 ab, - einigermaßen schick sollte ich schon sein. Nach ganz kurzer Fahrt (zu Fuß gehen tut man in Panama nicht unbedingt, wenn man auch fahren kann) ging es in ein Restaurant namens Tinajas (siehe http://www.tinajaspanama.com/). Gut, war alles etwas sehr touristisch, viele Gringos waren auch wirklich da, aber es hat Spaß gemacht, und das Essen war gut.
Ich habe mir einen Red Snapper bestellt, und war erst einmal verzweifelt, als das Tierchen vor mir lag und ich überhaupt nicht durch die gegrillte Haut schneiden konnte. Ich hatte mir schon peinliche Szenen vorgestellt, ein fliegender Fisch über mehrere Tische oder abbrechende Gabelspitzen, da tat sich eine Lücke auf (gut, wenn man die Hebelgesetze anwenden kann) und ich kam an eine wunderbare Füllung und das zarte leckere Fleisch. Köstlich, und außerdem der erste Piña Colada meines Lebens.
Dazu wurde von vier Paaren und 4 Musikern eine rasante Tanzshow geboten, es wurden traditionelle Tänze und Musik aus den verschiedenen Provinzen Panamas gezeigt. Es gibt mehrere Filmchen live aus diesem Restaurant und von der Show unter: http://youtube.com/watch?v=yjWUw0eJ7As&feature=related.
Mein (laienhafter) Eindruck von den Tänzen und der Musik ist, dass die Panamesen die Spanische Grundform des Flamencos und der Tarantella mit ihrer Gespreiztheit übernommen haben, um sie dann lebensfreudig, locker und lässig zu veralbern. Wunderschön ist das Galadirndl der Panamesinnen, soll bis zu 10.000$ kosten, weil alles Handarbeit.
Abgeschlossen wurde der Abend mit der Möglichkeit, sich mit den Tänzern photographieren zu lassen. Ich habe mich erfolgreich geweigert, aber Gerald ist mit Vergnügen auf die Bühne gestiegen.
Und jetzt endlich zum Höhepunkt und Abschluss meines Aufenthaltes, Isla Grande. Die müsste ich unbedingt sehen, meinte Gerald. Wer seinen begeisterten Blog gelesen hat, weiß warum. Ich war sehr angetan, dass er dieses Erlebnis mit mir teilen wollte, obwohl mir der Aufwand etwas hoch vorkam.
Am Samstag Morgen holten Miguel und Gerald mich nach fast einstündiger Verspätung vom Hotel ab, und nach Deponierung meines Koffers in Geralds Zimmer in El Dorado bin ich endlich mal so richtig aus Panama heraus gekommen. Extra für mich ein Umweg durch den Urwald und ein Stopp beim alten Camino de Cruces. Das ist der alte Weg von 1513, den alle Menschen (z.B. Conquistadores, Piraten, Sklaven), zerlegte Schiffe und Güter (Gold Gold Gold) vom Atlantik zum Pazifik nehmen mussten. Ist nur ca. 80 km, und verband Panama City mit Portobello (siehe unten). Es ist hier schwül und heiß, soll voller Schlangen sein, Mosquitos sowieso, so dass man schon einen Schimmer Ahnung bekommen kann, warum dieser Weg Kreuzweg heißt (, wegen der vielen Toten, die es auf dieser Überquerung gegeben hat). Diese Passage ist erst aufgegeben worden, nachdem 1914 der Panama Canal eröffnet wurde und ist heute ein ziemlich überwucherter Wanderpfad.
Wir hatten bei unserer Überquerung des Isthmus jeden Komfort in Miguels gekühltem Toyota Prado, obwohl es etwas regnete und die Straßen sehr schlecht, schlammig und voll sind. Ist sowieso nicht sonderlich schön auf dem Corridore Norte, etwas temporäres und slumartiges, eine alte Autostrasse eben. Die neue Mautstraße wird erst in zwei Jahren fertig, dann wird man nur eine Stunde brauchen, wofür wir jetzt eher zwei gebraucht haben. Vor Colon sind wir abgebogen auf eine schmalere Straße, die hinter Portobello nicht einmal asphaltiert ist (komisch, ist die einzige Straße auf der Atlantischen Seite, die Richtung Osten führt).
In La Guayra zahlt man am besten für einen bewachten Parkplatz, sieht alles etwas arg exotisch aus, um dann für 2$ pro Person eine "Fähre" zur Isla Grande zu benutzen. Das sind 5-10 Min. Überfahrt in einem 10 Personen Motorboot. Miguel hat ein Talent, ganz schnell mit wildfremden Leuten in Kontakt zu kommen, so auch auf dem Boot. Auch Gerald erklärte hier und auch später bei anderer Gelegenheit sofort, das ist mein Papa aus Panama, das der Papa aus Alemania und er selbst sei Panamese und ich eher ein Gringo, aber ganz nett und macht einen Besuch für den Ausbau des Panama Canals. Sofort hat man die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leute und einen tränen- und winkreichen Abschied und Freunde fürs Leben.
Auf der Insel angekommen, empfängt einen sofort richtig Karibik, nur ohne Hotels und Touristen, vielleicht ein bisschen sehr einfach alles. Es gibt nur Fußwege, so groß ist die Insel auch nicht, in 15 Min. ist man leicht auf jeder Seite, und in einer knappen Stunde rings herum, inklusive einer Siesta. Ein paar Häuser hat es, viele Strandbars, ein paar Hotels und Restaurants und tolle Bademöglichkeiten überall. Das Hotel auf der Nordseite soll wunderschön sein, aber bis dahin war ich nicht.
Wir sind zuerst einmal dahin gegangen, wo es Cocoleche gibt. Was das ist, hat Gerald ja früher schon einmal beschrieben, bitte zurückblättern. Damit (Kokosnüsse schwimmen ja) sind wir ins Wasser gegangen, direkt unterhalb vom Cristo Negro. Das ist ein Kreuz mit einer braunen Christusfigur und einem großen Pelikan mitten im Wasser. Und auf dem rechten Kreuzbalken sitzt doch wirklich eine echter Pelikan, der erste freilebende, den ich sehe.
Zwei Häuser zurück gibt es ein einfach aussehendes Restaurant, welches es aber in sich hat. Zuerst fällt einem nicht so viel auf: die obligatorischen Plastikstühle (erfunden in Israel), verblichene Plastiktische, dazu noch überall etwas knallige Farbe, alles nicht toll. Dann bemerkt man, dass überall Ornamente aus Muscheln liebevoll in den Beton gedrückt sind, dass die Farben sehr passend sind und alles sehr sauber ist. Und die nächste Überraschung ist das Essen: schön angerichtet, interessant und sehr sehr lecker. Ich hatte Octopus Island style, Tintenfisch in einer sehr gut abgestimmten Soße (mit Koriander, schmeckte aber perfekt). Dazu Pina Colada und Margerita in Plastikbechern. Ab und zu wieder baden gehen, plaudern im Wasser mit uralten Amerikanerinnen, die hier leben (Unterhaltung wie oben: Papa aus Panama, Papa aus ...) usw. Alle Gedanken an Arbeit und Rückflug weit weg.
Mußte aber doch los, schon nach ca. 3 Std. fuhren wir zurück über Portobello. Dort gab es Kultur, schließlich war der Ort ja einmal immens wichtig für Spanien als Goldumschlagplatz, bevor die geraubten Schätze Richtung Madrid reisten. Jetzt sieht alles sehr pittoresk aus (das Wort brauchte ich hier, um nicht zu sehr über den Schmutz, Schlamm und die Feuchtigkeit zu erzählen), und morbide. Eigentlich ist hier nichts Modernes, nur etwas Altes für Touristen, die ganz schön weit abhanden gekommen sind. Es gibt die Königliche Registratur und daneben ein Kastell mit vielen rostigen Kanonen und Winkerkrabben, dazu natürlich zwei wichtige Kirchen mit einem weiteren Cristo Negro und noch ein Kastell. Die eine Kirche ist übrigens auf beiden Seiten mit einer großen breiten Öffnung versehen, kommt prima der Wind durch und ermöglicht den Dorftieren einen ständigen trockenen Unterschlupf.
Das war es. Um 18:00 waren wir wieder bei Gerald, duschen und Photos brennen, und ab zum Flughafen, um dort festzustellen, dass sich der Rückflug um mehr als eine halbe Stunde verzögert. Egal, alles ist gut gegangen, und am Sonntag, den 14.06.08 um 21:00 war ich wieder zu Hause.
Nachtrag: Ob ich Miguel und Elsy und die anderen wiedersehe? Überhaupt Panama? Gibt es noch einmal eine Koinzidenz? Und wie es dem Gerald und seinen Sehnsüchten ab dem 08.07. geht, wenn er sein Traumland verlassen hat?
Ganz fest vorgenommen habe ich mir, die unbeschreibliche Gastfreundschaft von Miguel und Elsy zu vergelten und sie oder Elliot oder Michelle hier bei uns in Deutschland ähnlich zu erfreuen wie sie mich und vor allem Gerald erfreut haben.
Photos dazu können bei Picasa angesehen werden, bitte mir eine Email schicken, um den Link und die Freigabe zu bekommen.
Donnerstag, 22. Mai 2008
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_Yala
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_%28Volk%29
Ja, und mit dem Kommentar von Eule; dass Sonnenrad, eigendlich Swastika genannt, wie es im hinduistischen-indischen gebraucht wird, hat nichts mit dem Symbol der Kunas zu tun. Die Symbole sehen nur zufällig gleich aus. Bei den Kunas stellt das Kreuz allerdings einen Kraken da, der die Welt erschaffen haben soll. Ist auch sehr interressant zu lesen...
Gut, das war ein kleiner Zwischenruf von mir...
Tschüss...
Mittwoch, 21. Mai 2008
IIIICH war in San Blas, Isla Grande, und Taboga, und gaaanz viel in der Schule ganz anstrengend...
Also, erstmal San Blas. Am Mittwoch morgen, um circa 3 Uhr am Morgen aufgestanden, (nach Pokern bis 2 Uhr...) und zum Flughafen gefahren. Dann habe ich mit meinem Vater eingecheckt, und in die kleine Propellermaschiene gestiegen. Danach habe ich alles von oben gesehen, erst Albrook mall, meine Schule, Clayton, mein Haus, mein Viertel, mein ganzes Panama aus einer anderen Sichtweise - von oben. War sehr schön. Leider wurde alles etwas durch die angelegenheit gestört, dass das Flugzeug arg Strömunsabriss hatte, und es, wegen Regen und Nebel sehr viele Luftlöcher hatte; die Luft, nicht das Flugzeug... wobei das eigendlich auch, wenn ich an mein Fenster denke. Nach Panama City kam dann der Dschungel. Wären wir da abgestürzt hätten wir eine LOST serie drehen können. Soetwas ähnliches habe ich noch nie gesehen. Nur Bäume, und nichts anderes... Manchmal ein Fluss, einer war gaanz schlim verdreht, und sah aus der Luft sehr lustig aus. Und dann, nach circa einer Sunde sind wier dann gelandet. Nein stopp, erst muss ich noch von diesen Sränden erzählen, Sand, und Türkises Wasser, Inseln, aus Sand und Palmen, manche Inseln von Häusern bebaut worden sind. Gut, habe ich jetzt erzählt. Dann die etwas kritische Landung. Die Landebahn war an drei Seiten vom Wasser umgeben, der Pilot ist aber sehr sicher gelandet, nur hätte er etwas mehr üben sollen, das Flugzeug zu fahren. Beinah wären wir ins Wasser gefahren, aber der Pilot hat noch rechtzeitig gebremst. Schock. Danach sind mein Vater und ich auf die Kommunistische Insel mit einem Einbaum herübergesetzt worden. Gesteuert, von Indios, die Kunas genannt werden, die Ureinwohner von Panama. Das erste was ich sah, Hütten aus Bambus gebaut, alles sehr verschmuddelt. Dann; Hakenkreuze... Zuerst war ich sehr geschockt, aber dann habe ich mich daran erinnert, dass die Nazis das Hakenkreuz ja nur geklaut haben, von den Indios, die dieses Symbol schon vorher hatten. Naja, und dann sind wir im "Hotel" angekommen. Mein Vater handelt den Preis aus, und wir gehen in unser aus Bambusröhren gefertigtes Zimmer. Ohne Fensterscheiben. Aber mir zwei grossen Betten, und Badezimmer. Danach haben wir eine Runde durchs DOrf gedreht. Währendessen hat mir mein Vater erzählt, dass dieses Dorf Komunistisch ist, und eigenlich aus zwei Dörfern besteht. Und zwar kategorisch getrennt. Es gibt zwei Schulen, zwei Kirchen, (okay, geht ja noch) aber zwei "Krankenhäuser" und dass lustigste ist, dass es auch zwei Landepisten gibt. Dass muss man sich mal vorstellen. Ein Dorf, noch viel keiner als Wolpertswende-Mochenwangen, und dann zwei Flughäfen. Und natürlich gehört alles der Insel. Ist ja Kommunistisch. Es gibt kein Eigentum, und alles muss man für Kokusnüsse bei der Kommune leihen... Es ist auch verboten, Kokussnüsse einfach so zu ernten. Dass machen extra eingesetzte Leute von den Kommunen. Da es aber zwei Kommunen gibt, wird jeder Kokusnussbaum, (ähh, also Palme) von den Kommunen geteilt. Entsteht ein neuer Baum, müssen wieder extra dafür bezahlte Leute darüber diskutiren, welche Kommune der Eigentümer ist. Ausserdem gibt es auf der Insel sogut wie keine Elektrizität. Aber das hat sich von einem Jahr geändert, als mein GastVATER und Kollegen zwei grosse Generatoren auf die insel gebaut hat. Aber nur für die eine Kommune... Naja, die eine Kommune hat elektrizität, und zwar durch ein gelbes Kabel, das in Maiami anfängt, nach Mexico gehts, über Costa Rica, zwei Stopps in Panama macht, und dann nach Kolumbien geht, bei der Dominicanischen Republick (DomRep) vorbeischaut, hallo in Jamaika sagt, und dann noch ein paar andere Länder besichtigt (ich glaub Hahiti, Kuba, Hawaii´ und in den Bermudas auch noch, bin mir aber nicht sicher...) und dann schliesslich wieder mit vielen tollen Erfahrungen in Maiami ankommt. Dieses kabel ist eine Tolle konstruktion, weil viele Inseln damit komunikation, wie Telefon und elektrizität bekommen. Und mein Gastvater hat daran auch angeknüft. Naja, um diese Konstruktion zu warten war er da. Gewartet habe aber letztendlich ich am meisten, weil mein Gastvater mir vorher sagte, ich solle mir schwimmsachen mitnehmen, weil er nur 10 minuten arbeiten wollen. Pustekuchen... Nach drei Stunden hat er dann einen Mitarbeite von der Insel abkomandirt, er solle mir die Insel zeigen, weil ich weder etwas zu lesen dabei hatte, noch zum musik hören oder sonst etwas. Und es war Eisigkalt. Gefühlte 5 Grad. Und ich hatte nur schwimmsachen an. Und draussen war es, weil es auch fast kein Schatten gab gefülte 60 Grad, wahren aber wohl nur 40... Naja, dann habe ich mir noch mal die Insel mit dem Arbeitskollegen angesehen. Wieder in den Einbaum, zurück zur Insel, weil der Ort, wo die Generatoren stehen, lag abseits der insel, und es gab keinen Weg. Fast gekentert. Ich will nicht wissen, wie oft die Leute mit ihren Kanus untergehen. In meinem Aufenthalt, der sich auf fast exacte 24 Stunden estlegen lässt, haben wir es fast 4 Mal geschaft. Und einmal Haarscharf. Nur weil mein Vater sich noch auf die andere Seite gelehnt hat, sind wir nicht nass geworden. Naja, ist aber auch schwer, meinen Vater herrumzu chaufierten. Er ist sehr sehr dick. Sieht aber deshalb lustig aus. Er ist nicht fett, er hat nur einen Bierbauch. Naja ist ja auch egal... Dann auch der Insel gewesen. (was ein Satz!) Da habe ich mir fast alles angeschaut, und fast alle haben vorallem mich angeschaut, ich als blonde, blauäugige Rarrität. Und alle Leute haben gegrüsst, was mir ziemlich peinlich war, aber ich habe immer zurückgegrüsst. Dann war ich in der Hütte von meinen "Reiseführer", wo seine Tochter mich sehr genau unter die Lupe nahm. Zu genau, ich hatte das Gefühl, dass sie bereits unsere Zukunft plante. Ob ich denn hierbleiben würde, wie alt ich bin ob ich frei wäre... Schnell wieder raus, aber ich muss sagen, dass mich der Gedanke gereizt hat, nicht einfach zu sagen, dass ich schwul bin. Habe ich aber mal gemacht, zu einer, auf einer Party, kam aber nicht gut, und ausserdem geht sie in meine Schule. Das wusste ic haber da noch nicht. Naja ist ja auch egal. Bin dann mit meinen Kollegen, wie er mich nannte (Ein intilligenter Ingeneur, der extra aus Deutschland geflogen kommt, um hier zu arbeiten, und sich die Insel anzugucken.) Naja, danach haben wir uns die Schule angeschaut, der Direktor hatte auch nichts zu tun, und hat mir dann die Fachräume gezeigt, und von allem, man höre und staune, den Computerraum. Mit Solarstrom angetriebene Computer, die aber Windows XP hatten, und sehr neu aussahen. "Sie werden aber bald duch Mactops ersetzt, dass brauch weniger Strom...", so der Direktor... Naja, wenn sie das Geld haben... Gut, und dann wieder nach circa einer halben Stunde zurück zur Arbeitsstelle... Mein Vater sieht in zwischen sehr lustig aus, hat richtig viele probleme entdeckt, und rennt dauernt von Generator zum Laptop. Ich langweilige mich wieder, schlafe in der Ecke, dieses Sau kalen raumes, und langweilige mich wieder. Ja, und nach den angekündigten 10 minuten Arbeit wurden dann letztendlich 10 Stunden. Das stimmt wirklich. Dann, als er fertig war, wollte ich noch zum Strand gehen, ging aber nicht, weil es bald dunkel war, und bei Dunkelheit mit einem Einbaum im Meer zu fahren, mit diesen teilweise 3 Meter hohen Wellen war allen zu gefählich. Im Boot habe ich dann ein Fisch gesehen. Risig gross, delfinartig. Mein Vater hat erzählt, dass sei ein Thunfisch. Ich wusste nicht, dass die so gross sind. Ich habe die ja sonst nur immer in der Konservendose gesehen, und da sehen die viel kleiner aus. Aber klar, Delfine isst man ja auch immer mit, die ja in den selben netzten sich verhaken.
Dass Abendessen bestand aus Reis, Patakones (Bananen), Langostinos (so riesengarnelen) und Muscheln (so Riesenmuscheln. Die man für drei dollar ohne Fleisch kaufen kann. Ich glaube, im Portobelo Blog habe ich mal darüber berichet. Naja, die sind so circa 20 cm gross, und sehr hübsch, und farbenfroh.) Und Salat. Danach haben mein Vater und ich noch in der Hängematte gechillt. Es war so dunkel, dass man sich gegenseitig nicht mehr sehen konnte, obwohl wir nur 3 Meter auseinander lagen. War aber sehr schon da zu liegen, in Panama, mit geräuschen von Wellen, und mein Vater hat mir geschichten erzählt, und mir viele interressante Sichtweisen gegeben. Dann ist er aber während des Redens einfach eingeschlafen. ich lag noch eine halbe stunde darum, und habe auch so nachgedacht, dann sind wir ins Bett gegangen. Von gleichmässigen Geräusch der Wellen eingeschlafen, sehr ruhig geschlafen, aber um 3 Uhr wieder aufgestanden, um das Flugzeug zu nehmen. Duschen, die Dusche war okay, allerdings war die Decke aus sehr spärlich ausgelegten Bambus gefertigt. Die leute, die im Zimmer über mir wohnten, konnten also die Duschgewohnheiten eines Deutschen beobachten. Später wurde ich von dem Kellner, der mir ja doch sehr schwul vorgekommen ist, ob das normal ist in Deutschland, sich unter der Dusche die Zähne zu putzen. Ich laube ich spinne. Dann hat der mich also wirklich beobachtet. Naja, wenn er es nötig hat:P Gutes Fühstück, mit vielen Früchten, uund danach die Rechnung. $175... Für eine Nacht. Für zwei Personen. 60 waren mir Vollpension für uns beide abgesprochen. Naja, mein Vater bezahlt, ohne zu murren. Er sagt, dass bezahlt ja eh alles die Firma, und so sei das nicht wichtig. ... ?! Ihm gehört die Firma... Naja gut. Dann wieder weggeflogen, von dieser Insel, in der die Welt wirklich anders dreht. Keine Autos, keine Fahrräder, immer Laufen, oder mit dem Einbaum, nichts zu tun zu haben, den ganzen Tag, mit 15 heirraten, und die Schule mit 12 beenden. Einfach nur leben, und nichts machen.
Dann wieder zurück in die Zivilizacion fliegen. Eine Strasse gibt es nicht. Das Flugzeug fällt wieder fast ins Wasser, und wir werden von vielen Einwohnern verabschiedet. Unsere beiden Bootsführer bringen uns noch auf die andere Seite, wo sie uns herzlichen Dank sagen, und sich verabschieden. Im Flugzeug hat mit mein Vater erklärt, warum es so viele Albinos, "Hijos de la luna", Kinder des Mondes, gibt. Weil auf dieser Insel Insezt toleriert wirt, und da oft kranke Kinder, oder Albinos hervorkommen. Diese Insel ist wirklich anders als die Restliche Welt...
Dass Wochenende danach war der erste Mai, und frei und wir wollten eigendlich nach Bocas del Torro fahren, dass andere Paradis Panamas. Aber leider wahren alle Hotels schon voll, und deshalb sind wir nach Isla Grande gefahren. Meine Eltern wollten ja der einfachkeithalber nach Taboga fahren, und da chillen, aber da habe ich ein wenig protestiert. Also sind wir nach Isla Grande gefahren. Darüber hatte ich schonmal einen Blog geschrieben, wiso sollte ich das wiederholen. Nur dass ich in Korrallengebieten schnorcheln war war anders. Ich habe Fische in fast allen Farben gesehen, und bunte Korallen, und wie man sich das so vorstellt. Echt toll.
Danach war ich das Wochenende mit AFS in Santa Fé, einen Dörflein, wo wir eine Tagung hatten. Nichts aussergewöhnliches, ausser dass es da eine 10 Meter hohe Brücke gag, die wir herrunter gespruchen sind. Also in einen Bach. Nervenkizel pur. Vor allem weil ich der dritte war. Die ersten beiden hatten dass schon mal gemacht, und wussten, wie das geht. Ich nicht, aber es ist alles gut gegangen. Bei den anderen auch.
Sonst die Woche über war ich in der Schule, habe auch überraschend viel gearbeitet, auch um meine ganzen Fehlstunden aufzuhohlen, und einen guten Eindruck zu machen. NAch der Schule habe ich die neue Wohnung von meinem Onkel renoviert, die sehr herruntergekommen ist. Naja, ist auch ganz lustig. Sonst noch was neues? Nein. Doch, ich war beim Frisör... Kurz...Zu kurz... schade, aber Schulpflicht...
naja, langer Blog, eigendlich war der auch nicht geplant gewesen, ich wollte nur mal ein bisschen schreiben, um eine Wartezeit anzukündigen.
Tschüss...
Nein, halt, eine Sache noch. Wusstet ihr, woher der Name von der Kolumbianischen Sängerin Shakira kommt? So heisst der selbstgemachte Schmuck, den die Indios an ihrem Körper tragen.
Tja, wieder mal etwas gelernt....
Samstag, 5. April 2008
Und Kommentare, bla bla bla, ich wiederhole mich immer, aber es komme noch keine...
http://picasaweb.google.com/geraldinpanama/GeraldAusPanama/photo?authkey=kHMBIHf0W-M#5185802606752684930
Gerald
Donnerstag, 3. April 2008
Ein Bild und seine Geschichte:P


Mittwoch, 2. April 2008
Ein Blog, der keiner werden sollte!!
http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Daniel-Craig-Scharfe-Sch%FCsse-Bond-Dreharbeiten/615976.html
über, den James Bond, der ja in Panama gedreht wird. Colon wird allerdings sehr negativ dargestellt, und soo schlimm ist es da nicht. Aber trotzdem nicht schön, ein Ghetto, wie es in Deutschland, Europa, und nicht oft im Rest der Welt gibt. Es gibt eine Freihandelszone in Colon, wo man Sachen kaufen kann, billiger, da geeeht es so einigermassen. Aber der Rest ist nicht schön. Holzhäuser, zerfressen vom Salz des Meeres...
So, ich kam gerade auf die Idee, meinen Reiseführer zu zitieren. (Gaanz kurz noch unbezahlte, weil verdiente Werbung für machen: REISE KNOW-HOW... Ist sehr gut, sollte man sich kaufen, wenn man nach Panam kommt!!) Also, jetzt aber; ich zitiere:
"[...] für die jüngeren Leser, hier kann man was lernen, wenn so ein Zeichen kommt, heisst das, dass ein Textstück ausgelassen worden ist, das nicht interressiert...Bei einem Blick in die Strassen von Colon erscheint es, dass der negative Ruf von einer gefährlichen, schmutzigen Stadt keinesfalls übertrieben ist. Colón ist - man kann es nicht anders sagen - ein grosses Ghetto aus kaum mehr bewohnbaren Holzhäusern, an denen die salzhaltige Meeresluft und die Feuchtigkeit ständig nagen (hat der Onkel Gerald ja schon gleich gesagt, aber auf mich höhrt ja keiner...) Mit alten Brettern und Blechteilen (wenn überhaupt, oder Tückern, oder Karton) versuchen die Bewohner, ihre Häuser vor dem ständigen Verfall zu retten. Vielerorts in Colón haben sie diesen vergeblichen Kampf bereits aufgegeben, und Lappen, Pappkartons und alte Kleidungstücke verhindern (versuchen zumindest) den Blick in die Hütten.
Kaum eine Strasse odrt Stadtteil von Colón kann als angenehm bezeichnet werden, ganz zu schweigen von der Atmosphäre. über der Stadt liegt eine unheimliche Spannung, die mit jedem Tag dem Zerreissen näher kommt." Ich höhre kurz auf zu zitieren, da diese Zeit jetzt ist. Jeden Tag geschiehen in Colon, und jede Woche in Panama Morde. In Colón immer, und überall, egal ob am Tag oder in der Nacht, vor der Polizei, oder in Gettoh (also überall in Colón). In Panama ist der berühmte Rapper "Dangerman" auf öffentlicher Strasse erschossen worden. Ich habe auch schon eine Frau gesehen, mehr oder weniger getötet, aber schon mit Polizei, aber ich weiss nicht ob er/an-geschossen, oder versprügelt. Also, Panama und Colón sowiso schon immer ist gefährlich. Auserdem gibt es Riesengrossen Streit mit den Bauarebeitern, und der Polizei, Streiks, die nicht friedlich ablaufen, sondern mit Morden, und Steingeschmeisse, habe ich glaube aber mal geschrieben, im Gastblog, meines Vaters... Naja, es wird weiter zitiert;
"[...] Jetzt kommt ein Teil über die Freihandelszone, der nicht interressant ist, ausser das die Freihandelszone nach Honkong die grösste der Welt ist...Ausserdem, dass dieselbe Bewacht wird wie ein Hochsicherheitsgefängnis, und dass ein Riesen kontras zwischen der Freihandelszone besteht, denn: vor dem Tor der Zona Libere, in der Täglich Millionen von US-Dollars umgesetzt werden, während draussen die Bevölkerung um jedes Stück Brot kämfen muss. Dass die Unzufriedenheit unter den Bewohnern ständig wächst (sie kommen schon so auf die Welt, meist als ungewolltes Kind, Vater vielleicht auch noch abgehauen, und man muss sich die Hütte, die meisens kleiner als mein Zimmer ist, noch mit den 10 anderen Geschwistern und den Grosseltern teilen...) , und die Krimminalität Jahr für Jahr eine drastische Steigerung verzeichnet, sollte für Sie (naja, eigendlich eher für mich, ich bin Ja hier, und Ihr nicht, aber das weiss der Reiseführer nicht...) eine Warnung sein, Colón nicht länger zu verweilen, als unbedingt notwendig ist - von einem Spaziergang in Colón kann sowie so nicht die Rede sein, die Leute sind alle Schwerst bewaffnet."
Die Riegierung macht schon ein wenig was, in der Renovierung, hat jetzt aber gestoppt, und steckt das Geld ins Casco Viejo, die Altstadt, wo man sich durch den Bondfilm viele neue Touristen erhofft. Da sieht es auch nicht soo toll aus, der Stadtteil hat aber charme, weil die alten Häuser einerseits kaputt, und Baufällig Wand an Wand aneinander gereit sind, aber auf der anderen Seite von Herrausragender 50er Jahre Schöhnheit sind. Ausserdem sind die gepflasterten Strassen soo schmall, dass es regelmässig zu einem Unfall kommt, und das Viertel lahmgelegt ist.
Ja, das wars, etwas mal nicht so schönes aus Panama, aber das muss ja auch mal sein. Eigendlich wollte ich ja gar keinen Blog schreiben, aber hat sich dann so ergeben. Naja, jetzt ist zu spät. Ich werde ihn nicht wieder löschen. Ich hoffe, der Blog hat sich gelohnt, von mir geschrieben zu werden:P
Ganz nebenbei bemerkt, im dritten Bild von dem Stern Artikel war ich auch schon, im Restaurant habe ich Gegessen...
Das wars,
Ich, einstiger Herrscher eines einzigsten Blog
Copyrights at nobody. Kein Recht vorbehalten. Zitiert aus REISE KNOW HOW PANAMA, Autoren: Linda O'Bryan, Hans Zaglitsch. Link unlegal kopiert aus http://www.stern.de/ .